Diagnostik bei Rechenschwäche – Wie läuft das ab?

Bei dauerhaften Rechenproblemen, die weder durch Förderunterricht in der Schule noch durch Unterstützung zu Hause deutlich nachhaltig besser werden, ist die Abklärung einer möglichen Rechenschwäche durch eine außerschulische Diagnostik durch Kinder- und Jugendpsychiater (Ärzte) bzw. durch approbierte Psychotherapeuten erforderlich.

 

Denn: Eine Dyskalkulie wächst sich nicht einfach aus. Um tiefgreifende Lernblockaden zu verhindern, braucht es frühzeitige fachspezifische Unterstützung durch eine für Dyskalkulie ausgebildete integrative Lerntherapeutin. 

Ablauf einer Diagnostik - Was erwartet Sie:
1. Gespräch mit den Eltern und dem Kind: Wann und wie äußern sich die Probleme? Wie sah die Entwicklung bisher aus? Wie sieht die schulische und persönliche Umgebung des Kindes aus?


2. Intelligenztest: Es soll ausgeschlossen werden, dass allgemein verminderte kognitive Leistungen zu den Rechenproblemen führen.

 

3. Rechentest: Die Rechenfertigkeiten des Kindes werden in normierten anerkannten Testverfahren ermittelt und die Ergebnisse mit einer repräsentativen Gruppe (alters-, klassengleiche Durchschnittsgruppe) verglichen, um zu ermitteln, ob die spezifischen Rechenkompetenzen vom „normalen“ Durchschnitt bei mindestens durchschnittlicher Intelligenz stark abweichen.


4. Überprüfung, ob zusätzlich eine Lese-/Rechtschreibschwäche vorliegt


5. Überprüfung, ob weitere Auffälligkeiten wie ADHS, Angstproblematik wie Schulangst, depressive Anzeichen etc. festzustellen sind.


6. Ermittlung der Ausschlusskriterien: Rechenschwäche darf nicht auf häufiges Fehlen im Unterricht, ungeeignete Lernbedingungen, neurologische Erkrankungen, Seh-, Hörstörungen etc. zurückzuführen sein.

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